„Mobile First“ – das hört man inzwischen überall. Klingt auch logisch: Die meisten Leute hängen am Handy, also wird jede neue Website zuerst fürs Smartphone gebaut und erst danach für Desktop oder Tablet angepasst. So weit, so gut.
Das Problem: Beim Content hakt’s oft gewaltig. Ich seh das ständig: Am großen Bildschirm sieht der Text noch halbwegs okay aus. Aber öffne die Seite mal auf dem Handy: Zack, endlose Bleiwüste. Absätze ziehen sich über den ganzen Screen, Tabellen sind so klein, dass du sie mit zwei Fingern auseinanderziehen musst, und der Call-to-Action? Der lungert irgendwo ganz unten rum, nachdem du gefühlt schon fünfmal gescrollt hast.
Das fühlt sich ungefähr so an, als würdest du dir ein sportliches Auto kaufen und dann Billigreifen draufziehen. Von außen top, aber beim Fahren einfach frustig.